Los ging es am Freitagabend. Die Teams Guisan 3, Huber-Hotz, Adrien-Hefti und Bächtold reisten vor, damit die zeitintensiven Ausbildungen schon am Samstagmorgen beginnen konnten. Guisan 3 und Huber-Hotz absolvierten First Aid Stufe 3 IVR, Adrien-Hefti und Bächtold wiederholten und vertieften diese Inhalte.
Jedes Team hat hier seine Besonderheiten. Adrien-Hefti baute eine Sanitätshilfsstelle auf und betrieb sie selbst, inklusive Evakuation von Patienten mit dem Super Puma. Bächtold übte taktische Erste Hilfe: helfen dort, wo die Lage anspruchsvoll und gefährlich ist. Dazu kam eine Übung mit den Sanitätspanzer der Sanitätstruppen des Durchdienerverbandes.
Am Samstag trafen die jüngeren Teilnehmenden ein. Ausrüstung fassen, dann direkt in die Ausbildungen der First Aid Stufe 1 und 2 IVR.
Am Montag öffnete das Lager seine Tore. Rund 300 Angehörige erlebten das AULA im Betrieb, von der Landung des Super Pumas bis zu den Erste-Hilfe-Posten in den Teams. Einen Tag später kamen 65 Gäste: Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Armee, des Schweizerischen Roten Kreuzes, des Rotkreuzdienstes und weiterer Organisationen. Sie konnten sich vor Ort ein Bild davon machen, was ihr Beitrag bewirkt.
Mittwoch und Donnerstag gehörten den Übungen, in und ausserhalb der Kaserne. Neue Situationen und ungewohnte Umgebungen forderten die Teilnehmenden und gaben ihnen die Gelegenheit zu zeigen, was sie gelernt hatten.
Am Freitagmorgen fanden die letzten Trainings statt, danach hiess es aufräumen: Räume reinigen und abgeben, nicht mehr benötigtes Material zurückbringen. Beim letzten gemeinsamen Nachtessen im Essenszelt lag etwas Wehmut in der Luft. Jack Bähler, Chef AULA, richtete am Schluss noch einmal das Wort an das ganze Lager. Er sei stolz, wieder Teil des Lagers gewesen zu sein, und hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Am Samstagmorgen reisten die Teilnehmenden und der grösste Teil der Helfenden, Leitenden und Ausbildenden ab. Eine kleine Gruppe blieb noch ein paar Tage, um die restliche Infrastruktur und das Material abzubauen und für die Abgabe bereitzumachen.
Ein grosses Dankeschön an alle, die das 43. AULA möglich gemacht haben: den Teilnehmenden, den Helfenden, Leitenden und Ausbildenden sowie unseren Partnern und Unterstützern. Wir freuen uns schon jetzt auf das 44. AULA.